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Dave Ulmer
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"Geocaching in Respekt mit der Natur"
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Beitrag "Geocaching in Respekt mit der Natur" 
Erste Reglementierungsversuche !

Gruß
Michael


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Nachdem die Cacher sich weigern eine Selbstkontrolle funktionsfähig selber in die Hand zu nehmen ist das absehbar und klar - und ich finde es auch gut.
Wer sich einer Selbstkontrolle verweigert, der bettelt um Fremdkontrolle und Reglementierung.

Und da oft mehr Energie und Fantasie darauf verwendet wird (oder für die Begründung, warum das gar nicht so schlimm ist), wie man Regelungen umgeht, als darauf, wie man vernünftige Dosen außerhalb von Sperrgebieten, Naturschutzgebieten, Privateigentum .... ohne Konflikte zu provozieren, legt, kann ich mir auch schon die weitere Entwicklung was Reglementierung und Bußgeldvorschriften angeht sehr gut ausmalen.

Wir sollen nicht so tun als wäre das überraschend. Wir haben uns verweigert!
Gruß Uwe


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Grüße von N49 11.706 E008 04.927
Uwe

Jeder hat das Recht Fehler zu machen ....... und die Folgen zu tragen!
(aus "Die 12 persönlichen Rechte" Edmond Richter)
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Das ist doch die selbe Leier, wie vor ein paar Monaten, wo es die DWJ mit Garmin zusammen so eine Annonce aufgegeben hat.

Hier möchten sich ein paar Verbände nur wieder ein grünes Schild an die Wange heften, in den sie andere schlecht machen, in dem sie bekanntes Recht erwähnen.

Bei meinen Kontakten zu den NS Beauftragten der einzelnen Bundesländer bezüglich NSG-Atlas hat nur Saarland auf einen Vorfall hingewiesen. Den anderen war das hervorheben der Geocacher vollkommen uninteressant. Da sagte einer "Da haben wir ganz andere Probleme."

Damit möchte ich nicht die Sache verharmlosen, das jeder Bürger eine NSG verletzen kann. Sondern einfach es etwas relativieren. Ich hatte sogar den Eindruck, das je mehr Bürger in das NSG kommt, deren richtigen Probleme einfacher zu lösen wäre.


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Das sehe ich auch so.

„In Naturschutzgebieten sind alle Handlungen verboten, die zu einer Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung des Naturschutzgebietes in Teilen oder im Ganzen führen“. So sagt es das Gesetz , die Realität sieht, wegen zahlreicher Ausnahmen, anders aus.

Nutzung und Betreten der Gebiete sollten so weit eingeschränkt sein, daß keine Zerstörung oder Veränderung des Gebietes erfolgt. Trotzdem genießen sie, wie man meinen könnte, keinen vollen Schutz, sondern werden durch landwirtschaftliche Nutzung, Jagd, Erholungseinrichtungen, Anpflanzungen fremder Hölzer, Baumaßnahmen u.ä. vielfach beeinträchtigt.

Klar ist, dass Geocacher sich in Punkto Naturschutz verantwortungsvoll verhalten sollen. Darum sehe ich die Vorschläge des DWV auch in erster Linie als Profilierung, aber letztendlich enthalten sie Selbstverständlichkeiten und nichts Neues.

Es gibt meines Erachtens auch keinen Grund, sich als verantwortlich handelnder Geocacher noch päpstlicher als der Papst zu geben und sich von irgendwelchen "naturnahen" Verbänden an den Pranger stellen zu lassen. Wenn man nach den Jägern geht, die sich gerne als Obernaturschützer gerieren, ist jeder Geocacher eine Belastung für die Natur. Studien zeigen eher, das z.B. Jagd ( die in Naturschutzgebieten oft erlaubt ist !) auch nicht unproblematisch ist. Hobby-Jäger haben seit Rittmeister Göring und Walter Ulbricht halt eine effektivere Lobby, als Geocacher.

Über Hunderte von Jahren lebte der Mensch im und vom Wald, ohne dass die Natur und die Arten darunter litten. Der Wandel, der Naturschutzgebiete erforderlich machte, waren die Intensivlandwirtschaft und Tierhaltung , der Flächenverbrauch durch Bebauung, Verkehr und Industrie, und die Eingriffe in die Regulierung des Wasserhaushaltes und die Umweltverschmutzung. Der dadurch verursachte Verlust von Lebensraum ist es, warum wir heute Naturschutzgebiete brauchen. Die Filmdose eines Geocachers im Astloch am Weg ist da sicher nicht das allerdrängendste Problem.

Ein ironisches Beispiel zu wirklichen Problemen eines Naturschutzgebietes findet man hier: http://www.durchloechert.de/Naturschutz/index.htm

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Wir hatten das an anderer Stelle -die ich gerade nicht finde- schon einmal. Hier noch eine Stimme aus dem "T(r)ierischen Volksfreund" zum Thema Waldbetretungsrecht. Also nichts Neues, lediglich eine weitere Bestätigung.

Gruß
Michael


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